Wir sind

Unser Heimbeirat

Bewohner des Altenheims Clausthal-Zellerfeld Harz

Bewohnerin im Altenheim Clausthal-Zellerfeld Harz

Margarete Köhler

„Mein Name ist Margarete Köhler und ich bin am 8. März 1937 in Zellerfeld in der Treuerstraße 22 geboren. Mein Bruder war 9 Jahre alt und ich 6 Jahre als wir unsere Mutter verloren. Sie war erst 29 Jahre als sie starb. Von da ab wurden wir von unserer Oma großgezogen. Ich bin 8 Jahre zur Volksschule in Zellerfeld gegangen. 1953 wurde ich konfirmiert.
Meine Krankheit bekam ich mit 7 Jahren. Es wurde festgestellt dass ich Scharlach hätte. Nun ja, es war in der Kriegszeit. Mit 15 Jahren wurde festgestellt das es Kinderlähmung war und kein Scharlach, also bin ich falsch behandelt worden. 1953 kam ich zum Annastift in Hannover-Kleefeld zur Behandlung. Dort wurde ich an beiden Knien operiert, weil ich schlecht gehen konnte, aber im Gegenteil es war viel schlechter als vorher und da war ich 9 Monate.
Ich konnte schlechter laufen, dadurch bin ich öfter hingefallen und konnte alleine nicht wieder aufstehen. Dadurch konnte ich nur an den Möbeln lang gehen. Zur Außenwelt hatte ich keinen Kontakt, zum Beispiel Einkaufen gehen war nicht drin. Darum war ich an die Wohnung gebunden. Wenn ich kein Radio und kein Fernseher gehabt hätte, wäre es für mich sehr traurig gewesen, denn ich sehe gerne Sportsendungen, egal was es ist. Mein Bruder Gerhard hat mich 10 Jahre betreut. Mich morgens aus dem Bett geholt, mittags auf das Sofa gelegt und abends wieder ins Bett gebracht weil ich das nicht mehr alleine konnte. Es ist schon gut wenn man so einen Bruder hat.
In der Wohnung wo ich gelebt habe waren Stufen und ich hätte auch mit einem Rollstuhl dort nicht zu Recht kommen können. Ich hatte keine Heizung und auch keine Dusche. Im Wohnzimmer hatte ich einen Ofen den mein Bruder immer anmachen musste. Morgens und abends kam die Diakonie- und Sozialstation zum Waschen und zum An- und Ausziehen. Im Jahre 2007 habe ich mich im DRK-Altenheim am Zellbach erkundigt, ob ein Zimmer frei wäre und ich hatte Glück. Denn ich bin in der Wohnung am Tag 3 bis 4 Mal hingefallen und konnte alleine nicht aufstehen. Also war ich auf meinen Bruder angewiesen, mich wieder auf die Beine zu stellen. Darum bin ich hier im DRK-Altenheim am Zellbach, ich konnte nicht verlangen, dass er immer für mich da war.

Am 1.11.2007 bin ich hier eingezogen. Hier bin ich sehr freundlich aufgenommen. Ich habe hier gute Pflege, ebenso sehr gute Betreuung. Ein schönes Zimmer mit Balkon und auch Heizung was ich ja gar nicht kannte. Dusche und Rollstuhl habe ich auch. Eigene Möbel kann man auch mitbringen. Wir haben auch hier einen Friseur, der immer Mittwochs Vormittag im Hause ist. An drei Tagen in der Woche werden verschiedene Aktivitäten angeboten. Am Montag ist am Nachmittag Sport, Fingerbewegung findet am Mittwoch statt und Freitag wird gesungen. Es finden auch viele Veranstaltungen statt. Im Sommer fahren wir auswärts zum Kaffeetrinken, das ist immer sehr schön.

Der Umbau ist nun fertig es ist alles sehr schön geworden. Zum Beispiel unser Speisesaal ist viel heller und freundlicher geworden. Wir Bewohner fühlen uns jetzt wieder sehr wohl. Die Mahlzeiten sind in Ordnung und das Essen schmeckt sehr gut. Ich habe hier im Heim eine schöne Aufgabe bekommen, denn ich bin Heimbeirats-Vorsitzende. Ich bekam von 60 Stimmen 42. Es waren 10 Bewerber die Stimmen bekommen konnten von den Bewohnern. Dieses mache ich jetzt das 3. Jahr und es macht mir aber auch viel Freude. Ich würde jeden empfehlen zu uns ins DRK-Altenheim am Zellbach zu kommen, wenn es zu Hause nicht mehr alleine geht. Ich selbst habe es in keiner Weise bereut. Im Heimbeirat bin ich mittlerweile seit 8 Jahren und zudem die 1. Vorsitzende. Als Vorsitzende habe ich diverse Aufgaben übernommen. So kümmere ich mich beispielweise mit um Essenswünsche der Bewohner und informiere über Veranstaltungen. Die Arbeit macht mir viel Spass. Dieses ist mein Lebensweg.“

Karin Illert

"Mein Name ist Karin Illert. Ich wurde am 14.05.1954 in Goslar geboren. Aufgewachsen bin ich in Clausthal-Zellerfeld. Ich habe die Realschule und danach die Höhere Handelsschule besucht. Anschließend habe ich in der TU Clausthal zwei Jahre im Sekretariat gearbeitet und danach 25 Jahre in der Zeitschriftensachbearbeitung. Dort hat es mir sehr gut gefallen. 1996 erfolgte die Umstellung auf EDV und zusätzlich erkrankte ich, sodass ich die Tätigkeit leider nicht weiter ausführen konnte. Zu meinen Hobbys zählen Basteln, Malen, Handarbeit und Lesen. 20 Jahre lang war ich im Reitsport aktiv. Im Jahr 2006 bin ich zusammen mit meiner Mutter in das DRK-Altenheim gezogen. Im Heimbeirat bin ich die 2. Vorsitzende."

Anneliese Döll

"Mein Name ist Anneliese Döll. Geboren wurde ich am 04.12.1922 in Oldenburg. Aufgewachsen bin ich in Lemwerder im Landkreis Wesermarsch. Während des 2. Weltkrieges habe ich in der Hauswirtschaft gearbeitet. 1952 war meine Heirat, anschließend war ich zuhause und habe meine beiden Kinder großgezogen. Danach war ich als angelernte Verkäuferin im Kaufhaus Hertie beschäftigt bis zur Rente. 1975 ist mein Mann gestorben. 1980 lernte ich meinen Lebensgefährten kennen, welcher mich bis vor 6 Jahren begleitete. 2010 hatte ich eine OP am Herzen. Seit 2013 bin ich nun in Clausthal-Zellerfeld, da es meine älteste Tochter hier verschlagen hat. Zu meinen Hobbys zähle ich Handarbeiten und besonders das Nähen."

Helga Jordan

"Mein Name ist Helga Jordan. Ich wurde am 3.1.1926 in Hamburg geboren. Mit 6 Jahren kam ich in den Harz und besuchte in Clausthal-Zellerfeld zuerst die Volksschule und danach die Handelsschule. Danach ging ich zurück nach Hamburg, um auf einer Privatschule mein Abitur nachzuholen. Aufgrund des Krieges musste ich Hamburg jedoch verlassen und danach auch Passau, welches meine nächste Station war. Anschließend absolvierte ich mein Pflichtjahr bei Stade. Durch den Arbeitsdienst war ich bei der Luftwaffe. Nach dem Krieg kehrte ich nach Clausthal-Zellerfeld zurück. Zusammen mit meinem Mann führte ich einen Leichtmetallbaubetrieb. Zudem habe ich für die Kirche gearbeitet und Kirchenführungen in der Marktkirche und in der St. Salvatoris Kirche in Clausthal-Zellerfeld geleitet. Aktiv Sport habe ich bis zum 85. Lebensjahr betrieben und halte mich auch jetzt im DRK-Altenheim fit. Hier wohne ich seit dem 15.Oktober 2015." 

Klaus-Peter Fiekert

"Mein Name ist Klaus-Peter Fiekert. Ich wurde am 11.06.1941 in Clausthal-Zellerfeld geboren und habe auch immer hier gelebt. In unserem Familienbetrieb, dem Möbelgeschäft "Fiekert und Söhne" habe ich eine kaufmännische Lehre absolviert. Danach habe ich dort weitergearbeitet und schließlich die Geschäftsführung bis zur Aufgabe des Betriebes übernommen. Sportlich tätig war ich im Geräteturnen bei der TSG Clausthal. Zudem war ich aktiv im Segelflug im Luftsportverein Bad Gandersheim. Seit dem Sommer 2015 wohne ich im DRK-Altenheim und bin seit 2017 auch Mitglied im Heimbeirat." 

 

...und Kater Felix wohnt auf Station 2!

Katze in der Seniorenresidenz Harz

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